Fasten

Der Jahreswechsel ist für viele Menschen der ideale Zeitpunkt für Veränderung und Motivator mit alten Gewohnheiten zu brechen. Fasten kann den Weg für die eigene Entwicklung zu ebenen. In den letzten Jahren ist Fasten obendrein wissenschaftlich bestätigt worden, als Möglichkeit, gesunde Zellen zu stärken und kranke auszumerzen. Prof. Dr. Andreas Michalsen von der Uniklinik der Charité Berlin konnte belegen, dass der Entzündungsmarker beim Fasten sinkt und damit die Entzündungsbereitschaft im Organismus. Prof. Valter Longo von der Universität von Kalifornien (UCLA) belegte, dass Fasten gesunde Zellen stärkt und kranke schwächt. Prof. Mark Mattson (Johns Hopkins University) belegte vielfach die fast unglaublichen Heilungen, die sich mittels Kurzeitfasten erreichen lassen. (1)

Sei du die Veränderung, die du dir wünscht in dieser Welt.
— Mahatma Gandhi

»Verantwortung« ist ein zentraler Begriff des Fastens. Hier liegt wohl auch die Erklärung dafür, warum eine dermaßen tiefgehende Therapie, die dazu noch Körper und Seele im selben Prozess so einfach, leicht und doch tiefschürfend erfasst, in diesen Zeiten mehr denn je einen gebührenden Platz in der Medizin finden sollte. Auch wenn alle die explodierenden Kosten des Gesundheitswesens eindämmen wollen, findet eine der wirksamsten und die mit großem Abstand preiswerteste Therapie noch immer zu wenig offizielle Beachtung. Fasten verlangt die volle Eigenverantwortung der Betroffenen. Leider ist es äußerst unpopulär geworden, die Verantwortung für den eigenen Körper, die eigene Seele, das persönliche Wachstum zu übernehmen. Es gibt keine Möglichkeit, die Verantwortung für die eigene Gesundheit loszuwerden, etwa an Krankenkassen, Ärzte, Psychologen, Politiker oder andere Spezialisten abzugeben.

Auch für Protagonisten der sogenannten Spaßgesellschaft ist Verzicht natürlich ein Schreckensthema. Für einige Tage bewusst auf seine gewohnte Nahrung zu verzichten ist nicht einfach und soll es auch nicht unbedingt sein. Essen ist heute bei uns so selbstverständlich und im Überfluss vorhanden, dass man fast ununterbrochen Nahrung aufnehmen könnte – gesunder oder gar glücklicher sind wir dadurch allerdings nicht geworden. Der Überfluss aber macht uns auch schon wieder krank und so ist Essen für viele wirklich weitgehend überflüssig. Fasten ist ein Weg bewusst zu verzichten, schafft Raum zum Innehalten und ist ein Weg sich von der äußeren Alibis zu entziehen.

Ein Wort zum Gewichtsverlust

Fasten soll nicht als Möglichkeit gesehen werden möglichst viel abzunehmen. Hierbei liegt im Fasten eine gewisse Gefahr, denn es wird im Rahmen des immer mehr um sich greifenden Schlankheitswahns besonders junger Mädchen und Frauen nicht selten für absurde und ungesunde Nulldiätkuren missbraucht, die eigentlich mit Fasten gar nichts zu tun haben, sondern eher Hungerkuren sind. Viele kurzfristige Fastenzeiten erhöhen auf lange Sicht das Gewicht, weil sie eine Art Jo-Jo-Effekt bewirken. Der Organismus lernt so, sehr sparsam mit den Kalorien umzugehen und Reserven zu bilden, weil er damit rechnen muss, immer wieder von der Nahrungszufuhr abgeschnitten zu werden. Auf diese Weise wird auch der Grundumsatz noch weiter herabgesetzt, der durch lange Schonungsprogramme oft sowieso schon drastisch reduziert wurde.

Wer sollte (nicht) fasten?

Fastenkuren haben den Ruf und mittlerweile die wissenschaftlichen Belege, einige Krankheitsbilder zu verbessern. Bekannt sind solche positiven Auswirkungen bei

  • Bluthochdruck und kardiovaskulären Erkrankungen,

  • Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Lebererkrankungen,

  • endokrinen Störungen,

  • entzündlichen und Autoimmunerkrankungen,

  • affektiven Störungen und

  • chronsiche Schmerzen. (2)

An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass eine Fastenkur bei chronischen Erkrankungen vorab im Detail mit einem Arzt und innerhalb einer individuellen Ernährungsberatung besprochen werden sollte, um Wechselwirkungen bzw. Nebenwirkungen zu vermeiden. Fastenkuren sind für Menschen die an zehrende Erkrankungen wie Tbc, Morbus Basedow und überhaupt Schilddrüsenüberfunktion, aber auch Karzinome und Aids in der Auszehrungs- oder Kachexiephase leiden sowie ungeklärte Herzrhythmusstörungen und verschiedene Geisteskrankheiten vom Borderline-Syndrom bis zur Schizophrenie nicht geeignet. Menschen die an Diabetes oder Gicht leiden, sollten ihre Fastenabsicht mit einem Arzt absprechen.

Eine eindeutige und einleuchtende Gegenindikation, die allerdings gar nichts mit einer Krankheit zu tun hat, ist die Schwangerschaft. Hier geht es ja um den Aufbau eines neuen Körpers aus möglichst hochwertigen Stoffen und Energien. Beim Fasten gelangen aber gerade Schlacken und Abfallstoffe ins mütterliche Blut, der einzigen physischen Lebensgrundlage des Embryos. Außerdem käme der Körper der Mutter in eine zwiespältige, ja unlösbare Situation: Einerseits muss er auf- und andererseits abbauen. Dieses Dilemma sollte jede Mutter ihrem Körper und vor allem ihrem Kind ersparen. Fasten empfiehlt sich auch nicht während der Stillzeit: Der Organismus stellt das Leben der Mutter über das des Kindes und nutzt die Muttermilch zur Entgiftung, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Das heißt zum Beispiel, dass sich bei Müttern mit einer Quecksilberbelastung große Mengen des Schwermetalls in der Muttermilch finden. Durch Fasten werden diese Entgiftungsvorgänge noch intensiviert.

Die untenstehende Anleitung ist lediglich ein grober Anhaltspunkt für alle, die ihrem Körper und Geist präventiv etwas Gutes tun möchten oder eine Entlastungskur machen wollten. Ich appelliere an den eigenen inneren Arzt und die Selbstverantwortung. Ich teile in diesem Beitrag meine eigene Fastenkur und möchte eine Inspiration geben, den Jahreswechsel für den bewussten Verzicht zu nutzen.

Fasten und Angst

Viele Menschen haben noch immer Angst vor dem Fasten, wohl weil sie es mit Hungern gleichsetzen und vor allem, weil eine auf sofortige Bedürfnisbefriedigung ausgelegte Gesellschaft kein Feld für Verzicht hat. Dies zeigt aber auch, wie wenig manche darauf vertrauen, dass sie alles, was sie benötigen, eigentlich immer bei sich haben. Ältere Menschen haben zwar ihre Erfahrungen mit dem Verzicht gemacht, aber diese waren von schrecklichen Szenarien wie Krieg und Entbehrungen geprägt, in denen Armut, Elend und Hunger regierten. In Wirklichkeit jedoch sind Fasten und Hungern zwei völlig verschiedene Erfahrungen, die eine so schön wie die andere unangenehm. Erzwungener Nahrungsentzug wird immer Widerstand und Gegenwehr auslosen, allerdings bleibt das Fasten eine freiwillige und bewusst motivierte Maßnahme. Bereits nach kurzer Zeit beginnt der Körper und Geist sich umzustellen, was sich in Leichtigkeit, mehr Energie oder sogar Freude zeigen kann. Bei der Umschaltung von der Normal (Bedarfsdeckung durch äußere Zufuhr) zur Fastensituation (Bedarfsdeckung aus eigenen (Fettdepots) kann der Organismus also auf längst angelegte Programme zurückgreifen, und so geht sie von Mal zu Mal schneller. Der beim Fasten eintretende sogenannte Fettstoffwechsel war in der Entwicklungsgeschichte immer eine Notwendigkeit.

Abschied von Alkohol und anderen Rauschmitteln

Bereits in den Entlastungsstagen sollte auf Alkohol, Koffein und Rauchen verzichtet werden. Während des Fastens sind Körper und Seele sehr empfindlich und empfänglich und dementsprechend aufnahmebereit. Er sollte daher ausschließlich bekömmliche Substanzen bekommen. Auch wenn Kaffee immer wieder durch einige Studien „rehabilitiert“ wurde, sollte beim Fasten darauf verzichtet werden. Koffeinfreier Kaffee oder Getreidekaffee und schwarzer Tee sind keine Lösung. Falls du mit einem niedrigen Blutdruck oder Kreislaufbeschwerden zu kämpfen hast, ist eine Tasse grüner Tee oder auch Ginsengtee möglich. Einige Ratgeber erlauben auch einen kleinen Espresso am Tag. Dem widerspreche ich allerdings, da Kaffee leider oft mit Pestiziden oder Schimmel belastet ist und durch die starke Röstung und Verarbeitung Schadstoffe enthält. Gemeint sind Acrylamid und Furane, daher hat Kaffee in der Fastenzeit keinen Platz. Acrylamid erhöht nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) das Krebsrisiko, Furan und Methylfurane können langfristig die Leber schädigen (3).

Vorbereitungen und Hilfsmittel

Am letzten »Esstag« wäre es günstig, noch alle anstehenden lästigen Angelegenheiten hinter sich zu bringen, Verabredungen eventuell abzusagen, die noch vorhandenen Nahrungsmittel zu verschenken. Letzteres ist ungleich wichtiger, als man sich im Allgemeinen eingesteht. Wer noch irgendwo für etwaige schwere Zeiten etwas Schokolade gebunkert hat, sollte diesen lieber loswerden. Solange solche Hintertürchen nicht bewusst geschlossen werden, wird der »innere Schweinehund« darauf setzen, die Fastenabsicht noch umzustoßen und dir, solange es geht, Schwierigkeiten bereiten.

Flüssigkeitszufuhr

Dem Wasser kommt beim Fasten besondere Bedeutung zu, ist es doch auch die Grundlage des Tees und letztlich aller Getränke. Der Mensch besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser. Wenn wir den Organismus wie beim Fasten reinigen, ist also vor allem auch ein Filtern und ein Austausch der Körperflüssigkeit gemeint. Da versteht es sich von selbst, ausschließlich gutes und reines Wasser zu verwenden. Mindestens 2 bis 3 Liter am Tag sollten getrunken werden.

Belebende Brennnesseln

Brennnesseltee mit seinem ganz eigenen und ungewohnten Geschmack kann eine wirkliche Delikatesse beim Fasten darstellen. Brennnessel regen die Reinigungsprozesse im Körper an, wirken blutreinigend, harntreibend, kreislaufanregend, belebend und stärkend. Wie bei kaum einer anderen Pflanze ist allerdings die Frische das entscheidende Kriterium. Getrockneter Brennnessel ist daher nicht so effektiv wie frischer.

Auch sollte der Tee wegen seiner harntreibenden Wirkung am besten morgens oder während des Tages und nicht abends getrunken werden. Lässt man ihn einige Zeit stehen, verfärbt er sich schwarz (infolge seines hohen Eisengehaltes).

Kräuter für Leber und Galle

Bei Entgiftungskuren ist die Leber besonders gefragt. Viele Giftstoffe werden nun zusätzlich aus dem Gewebe mobilisiert und müssen abgebaut und ausgeschieden werden. Darum ist es besonders während solcher Kuren wichtig, der Leber besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Jetzt ist es wichtig, die Durchblutung der Leber und den Abfluss der Gallenflüssigkeit in den Darm zu fördern. Dafür sind feuchtwarme Leberwickel, das Essen von bitteren Wildkräutern und Tees aus Löwenzahn, Schafgarbe oder Angelikawurzel sehr gut geeignet. Spezielle Fastentees sollen die Funktion von Leber und Galle anregen. Mit ihren ausleitenden, stoffwechselanregenden, entzündungshemmenden und immunstimulierenden Wirkungsweisen unterstützen sie die Fastenkur. Löwenzahn, Mariendistel, Ringelblume, Brennnessel, Birkenblätter und Ackerstiefmütterchen helfen dem Körper somit, Giftstoffe schneller auszuschwemmen.

Leberwickel

Die Leberfunktion lässt sich auf einfache Weise mit einem Leberwickel unterstützen. Dabei wird die Leber durch eine feucht-warme Auflage besser durchblutet. Dies fördert die Entgiftungsprozesse und kann die Durchblutung verbessern. Gleichzeitig wirkt die Erweiterung der Gefäße positiv auf Gallenblase und Gallengänge. Ein weiterer Vorteil: Ein Leberwickel hat eine entspannende Wirkung, die das sympathische Nervensystem, unseren „Flucht- und Kampfmodus“, beruhigt. So kann der Parasympathikus aktiv werden, der für Regeneration, Verdauung und innere Ruhe sorgt. 

Anleitung:

  1. Bereite eine Wärmflasche, einen Waschlappen, ein großes Handtuch und eine warme Decke vor.

  2. Fülle die Wärmflasche mit heißem Wasser.

  3. Tauche den Waschlappen in heißes Wasser und wringe ihn gründlich aus.

  4. Lege dich bequem auf den Rücken. Platziere den warmen, feuchten Waschlappen auf den Bereich deiner Leber (rechter Oberbauch, direkt unter dem Rippenbogen). Achte darauf, dass der Waschlappen gut anliegt und keinen Zwischenraum zur Haut lässt.

  5. Lege die heiße Wärmflasche auf den Waschlappen und wickle alles fest mit dem großen Handtuch ein.

  6. Lege dich unter die Decke und entspanne. Nach 45 Minuten kannst Du den Leberwickel abnehmen.

Irrigator

Die Darmreinigung – für die einen ist sie das Unangenehmste beim Fasten, für die anderen ein Highlight für ihr Wohlbefinden. Die Darmreinigung ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Fastens. Die Darmreinigung sollte zu Beginn, in der Mitte und am Ende einer Fastenkur mit Hilfe eines Einlauf-Gerätes (Irrigator) durchgeführt werden. Dadurch soll der Darm entlastet und auf die Ernährungsumstellung vorbereitet werden. Eine Darmreinigung befreit den Darm von Stuhlrückständen, die den Stoffwechsel belasten können – sie unterstützt damit den Stoffwechsel dabei, den durch die Stoffwechselarbeit anfallenden Müll schneller loszuwerden. Ein Irrigator ist ein Plastikbehältnis oder ein Faltbeutel, der ein bis zwei Liter Wasser aufnehmen kann und der mehrfach verwendet werden kann. Gemacht wird ein Einlauf am besten im Badezimmer. Dazu legt man sich auf ein großes Handtuch auf den Boden, auf die linke Seite.

Anleitung:

  1. Den Irrigatorbehälter mit 1 bis 2 Liter Wasser füllen – Temperatur von 36–37° C – also angenehm warm für die Haut.

  2. Das Einführrohr mit einer anderen unparfümierten Creme einfetten und wenige Zentimeter in den After einführen – dann den Zulaufhahn des Irrigators öffnen. Das Wasser läuft nun langsam vom Enddarm aus in den gesamten Dickdarm. Sobald ein Druckgefühl entsteht, sollte man ihm nachgeben und auf die Toilette gehen. In der Regel ist dies erst eine kleine Entleerung.

  3. Sobald die erste kleinere Entleerung des Darmes stattgefunden hat, kann mit einer weiteren Füllung des Darmes mit Wasser begonnen werden. Manchmal sind zwei, drei oder mehr Füllungen nötig, bis der Darm richtig entleert ist. Die ideale Füllmenge für einen Einlauf beträgt 2-3 Liter. Wer will kann den Darm nun ein wenig mit leicht streichenden Bewegungen zum Enddarm hin selbst massieren.

  4. Am Ende sollte sich der Darm angenehm leer und leicht anfühlen.

Zeolith-Pulver

Zoelith wirkt im Magen-Darm-Trakt wie ein feiner Schwamm, der Giftstoffe aufsaugt, sie bindet und aus dem menschlichen Körper entfernt. Der durch das Fasten aktivierte Stoffwechsel von Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse werden vermehrt Giftstoffe und Schwermetalle ausgeschieden. Diese werden durch das Zeolith gebunden und eine Rückresorption über den Darm-Leber- Kreislauf wird verhindert.

Massagen und Lymphdränage

Massagen sind gerade beim Fasten, wenn der Organismus sensibler und die Haut berührungsbedürftiger wird, angenehm und eine sinnvolle Ergänzung. Muskelschmerzen oder eine Art Muskelziehen können vor allem vom 2. bis zum 4. oder 5. Tag einer Fastenkur auftreten. Durch das Weglassen von säurebildenden Lebensmitteln, zusammen mit der meist geringeren Essmenge als gewohnt, kommt es zu einem vermehrten Abbau von eingelagerten Stoffwechselendprodukten im Bindegewebe. Dieser vermehrte Abbau kann sich vor allem im Oberschenkel- und Rückenbereich über Schmerzen bemerkbar machen. Bindegewebsmassagen sollen durch verschiedenste Techniken "verklebte" Stellen der Haut und Unterhaut lösen. Behandelt werden hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens. Lymphdränagen sind in ihrer betonten Sanftheit nicht nur angenehm, sondern unterstützen ihrerseits wünschenswerte Ausscheidungsprozesse.

Trockenbürsten

Körperbürsten bringt dich während des Fastens in Schwung. Die Haut zählt zu den Ausleitungsorganen, leider besteht für die Haut kaum noch die Möglichkeit, Säuren und Gifte vom täglichen Benutzen konventioneller Duschgels, Shampoos, Körpercreme auszuleihen. Die chemischen Inhaltsstoffe konventioneller Duschgels etc. legen sich wie eine Schicht über die Haut und verhindern so die Säureausscheidung und Entgiftung. Bürsten unterstützt den Körper bei seiner Entsäuerung und Entgiftung. Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Die Trockenbürstenmassage wirkt sich sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem, sowie das Lymphsystem wird durch das Bürsten angeregt. Zudem regt das Körperbürsten auch die Schweißdrüsen an, welche Giftstoffe über den Schweiß über die Haut ausscheiden.

Anleitung:

Gebürstet wird immer vor dem Duschen oder Baden. Das Gesicht sollte ausschließlich mit einer speziellen Gesichtsbürste gebürstet werden und ist nicht Bestandteil dieser Anleitung. Gebürstet wird in folgender Reihenfolge:

1. Beginne am äußeren rechten Fuß und bürste in Richtung Oberkörper, anschließend am inneren rechten Fuß weitermachen.

2. Anschließend zum linken Bein wechseln und den Vorgang wiederholen.

3. Jetzt sind die Arme dran: Beginne am rechten Handrücken und bürste über die Armaußenseite bis hoch zur Schulter und danach innen wieder in gleicher Richtung.

Wechsle zum linken Arm und verfahre genauso.

4. Bürste deinen Rücken (hier empfiehlt sich eine Bürste mit Stiel), Schultern und den Hals

5. Im Bereich des Bauches und der Brust bitte in Kreisen bürsten.

 
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